Was dir die Fastenleitung am ersten Tag nicht verrät aber am dritten erzählt

Manche Dinge erfährt man erst, wenn man mittendrin steckt

Du denkst, Fasten ist vor allem: nicht essen, ein bisschen Detox und viel Tee trinken? Dachte ich auch. Zumindest bis ich am zweiten Tag gemerkt habe, dass der Körper plötzlich seine ganz eigene Dramaturgie entwickelt. Und genau darüber spricht die Fastenleitung am ersten Tag (meist) noch nicht so ausführlich. Nicht, weil es ein Geheimnis ist, sondern weil man manche Dinge erst versteht, wenn man sie selbst erlebt.

Was also passiert wirklich in den ersten Fastentagen? Warum ist Tag 2 oft härter als Tag 1? Und was hat es mit dieser berühmten Fastenzunge auf sich? Hier kommen Dinge, die du vielleicht erst am dritten Tag erzählst bekommst, aber besser vorher schon wissen solltest.

Tag 2 ist der härteste (nicht Tag 1)

Wer zum ersten Mal fastet, denkt meistens: Der erste Tag ohne Essen wird schlimm. Doch tatsächlich gilt für viele Fastende Tag zwei als der schwierigste.

Der Grund: Sobald der Körper seine gespeicherten Kohlenhydratspeicher, also Glykogen, aufgebraucht hat, kann das oft zu Hunger, Müdigkeit oder Kopfschmerzen führen. Das geschieht in der Regel innerhalb den ersten 24-28 Stunden.

Der Kohlenhydratspeicher dient als Energiequelle für die Zellen, ist diese jedoch aufgebraucht, stellt der Körper auf intensive Fettverbrennung um. Viele Fastende spüren das als typische Entzugserscheinungen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, manchmal auch Gelenkschmerzen oder ein allgemeines Schweregefühl.

Aber: Durchhalten bis Tag drei lohnt sich. Denn dann erleben viele das berühmte Fasten-Hoch. Die Energie kommt zurück und Körper und Geist fühlen sich klarer an.

Badesalz hilft bei Kopfschmerzen

Basen- und Fastenbäder gelten für viele Fastende als echte Wohltat, besonders bei Kopfschmerzen, Verspannungen oder dem Gefühl, nicht ganz im Körper anzukommen. Die basische Vollbad-Anwendung findest du selbstverständlich auch im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann. Die Wärme fördert die Durchblutung, wirkt entspannend und kann deinen Organismus dabei unterstützen, wieder runterzufahren.

Wusstest du? Kopfschmerzen entstehen beim Fasten oft durch Flüssigkeitsmangel. Du kannst sie oft deutlich lindern, indem du genug Wasser und ungesüßte Kräutertees trinkst. Also: Trinken nicht vergessen!

Saunagang am Nachmittag = Gamechanger

Und wenn wir schon über Wundermittel sprechen, darf die Sauna nicht fehlen.

Fasten und Sauna gehören zusammen wie Yin und Yang: Die Wärme unterstützt die Entgiftung über die Haut, regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an und sorgt dafür, dass du dich oft hinterher wie neu fühlst.

Was könnte also besser zu deiner Fasten-Entgiftungskur passen?

Im Kur- und Gesundheitshotel erwartet dich ein 700m2 großer Wellnessbereich, in dem Erholung und Regeneration im Mittelpunkt stehen. Die perfekte Ergänzung, damit nicht nur der Körper, sondern auch der Geist zur Ruhe kommt.

Warum Wandern besser ist als Liegen

Bewegung beim Fasten? Geht das überhaupt bei dem Kaloriendefizit? Die Antwort lautet ganz klar: “Ja!”

Die moderate Bewegung beim Wandern aktiviert den Stoffwechsel, unterstützt die Fettverbrennung und kann den körpereigenen Entgiftungsprozess intensivieren. Außerdem hilft dir Bewegung dabei, Muskelabbau vorzubeugen. Denn bei zu wenig Bewegung greift der Körper im Zweifel nicht nur auf Fettreserven, sondern auch auf Muskelmasse zurück.

Das Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann ist der perfekte Startpunkt für zahlreiche, atemberaubende Wanderwege durch das Moseltal. Das Hotel bietet geführte Wanderungen durch die Weinberge an und für die, die es etwas sportlicher mögen, gibt es kostenlose Leihfahrräder und Programme mit aktiven Sporteinheiten durch die Natur.

Und mal ehrlich: Es fühlt sich doch großartig an, wenn der Körper leichter wird und genau die Landschaft den Kopf gleich mit aufräumt.

Welche Route wählst du?

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Die “Fastenzunge” ist normal

Zu den Dingen, von denen dir niemand vor deiner ersten Fastenkur erzählt, gehört definitiv die Fastenzunge. Dabei handelt es sich um einen weißlichen Zungenbelag. Und ja, das ist zunächst völlig normal.

Der Grund ist simpel: Wenn wir essen, wird die Zunge durch Kauen und Bewegung ganz automatisch gereinigt. Beim Fasten nimmst du jedoch meist nur flüssige Nahrung zu dir und dadurch fehlt diese natürliche Abreibung. Der Belag bleibt eher bestehen.

Aber kein Grund zur Unruhe: Wenn es dich stört oder unangenehm wird, stehen dir diese Hilfsmittel zur Seite:

  • Ein Zungenschaber
  • Zitronenspalten lutschen 
  • Salbeitee (wirkt angenehm und kann leicht desinfizierend sein)

Fazit

Deshalb sagt dir die Fastenleitung am ersten Tag nicht alles auf einmal: Weil Fasten nicht nur Wissen ist, sondern ein Erlebnis. Und manche Aha-Momente kommen eben erst dann, wenn der Körper wirklich gefühlt hat.

Neugierig geworden?

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