Ich hatte Angst vor dem Hunger: Meine erste Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann

Ich hatte Angst vor dem Hunger: Meine erste Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann

Ich hatte Angst vor dem Hunger: Meine erste Fastenwoche im Kur-und Gesundheitshotel Schiffmann an der Mosel

Tag 1: “Das schaffe ich nie.” Tag 7: “Wann komme ich wieder?”

Sonntag, 15 Uhr, Mülheim an der Mosel. Ankunft im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann und Start meiner ersten Fastenwoche.

Meine Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann beginnt mit Vorfreude, Neugier und einer ordentlichen Portion Respekt vor dem Hunger. Die Mosel glitzert, Weinberge rahmen den Ort und Schon beim Einbiegen auf den Parkplatz denke ich: “Das ist ja richtig schön hier!”. Ich bin so gespannt auf meine erste Fastenzeit im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann. Beim Check-in erklärt mir die freundliche Rezeptionistin meinen Wochenplan mit Infoveranstaltungen, Bewegungseinheiten, Massagen und Anwendungen. “Ganz schön viele Termine”, denke ich und lache. Meine Fastenwoche für Gesunde nach Buchinger kann losgehen!

Dann begrüßt uns Jan Schiffmann persönlich. Mit spürbarer Herzlichkeit führt er uns durch die Räumlichkeiten und erzählt er von der Philosophie des Hauses: “Seit nunmehr drei Jahrzehnten steht unser familiengeführtes Haus für individuellen Fastenurlaub, bei dem die Gäste Leichtigkeit und Ruhe genießen dürfen, getragen von einem gesundheitsbewussten Lebensstil.” Die Angst vor dem Hunger während meiner ersten Fastenkur legt sich und er gibt uns mit jedem Wort das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein. Abends folgt das erste “Abendessen”: Suppe, frisch gepresster Saft und zum Abschluss das berühmt-berüchtigte Glaubersalz. Kein kulinarischer Höhepunkt, aber dennoch der symbolische Start in meine Fastenwoche. 

Tag 1: Loslassen beginnt im Kopf

Mein erster Gedanke nach dem Aufwachen: “Kaffee!” Doch gleich danach: “Ach nein, da war ja was.” Stattdessen greife ich zur Teekanne und schließlich mache mich auf zum Frühsport. Die Bewegung in der Gruppe mit Blick ins Grüne fühlt sich erstaunlich gut an. 

Bei der täglichen Fasteninformation im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann wird uns erklärt, wie der Körper in der kommenden Woche umstellt. Von Zuckerverbrauch auf Fettverbrennung. “Das war wirklich ein informativer und interaktiver Vortrag!”, denke ich und gleichzeitig merke ich wieder, wie gut ich mich hier aufgehoben fühle. Um 12 Uhr gibt es den ersten frisch gepressten Saft und eine heiße Gemüsebrühe, würzig, wohltuend und überraschend sättigend. Trotzdem kreisen meine Gedanken ständig um den Kaffee, den ich doch mehr vermisse als angenommen. Nach einem sanften Leberwickel im Hotelzimmer und einer ruhigen Mittagszeit wartet die behutsame Darmreinigung des Dickdarms zu Beginn der Kur. Der Ablauf der Colon-Hydro-Therapie ist sanft und professionell. Danach fühle ich mich danach, als hätte jemand innerlich aufgeräumt.

Tag 2: Vertrauen in den Prozess

Heute geht’s mir schon besser. Ein leichter Druck im Kopf, ja, aber das Team beruhigt gerade jetzt: “Das ist normal in der Entlastungsphase. Das sind unter anderem Koffein-Entzugserscheinungen. Der Körper entgiftet.“ Am Abend beim Yoga spüre ich, wie sich nicht nur mein Körper dehnt, sondern auch mein Geist entspannt. Es ist so befreiend, dass sogar eine Träne kullert. Die Yogalehrerin führt uns ruhig durch die Stunde. Der Raum ist warm, still und sicher. Auch das groß angelegte Wellnessareal hilft mir beim Loslassen. Nachts schlafe ich tief.

Tag 3: Der Wendepunkt

Der dritte Tag ist bekanntlich der schwierigste und ja, das stimmt. Ich bin ziemlich müde und emotional. Der tägliche Leberwickel nach dem „Essen“ entfaltet seine Wirkung: Ich ruhe ich mich aus, höre meinen Atem, lasse alle Gedanken los und schlafe tief ein. Anschließend fühle ich mich klarer. Der Leberwickel hilft dem Körper beim Entgiften und ist bei der Kur eine wirksame Unterstützung. 

Selbst das gedämpfte Gemüt bei uns Fastern hält uns nicht von den lustigen und ermutigenden Tischgesprächen beim Suppe-und Saft-Treffen ab. Also tauschen wir unsere Lieblingsrezepte, malen uns aus, was wir nach der Kur essen werden, aber freuen uns trotzdem über die Effekte, die wir bis jetzt spüren. Das tut gut. Niemand ist hier allein. Dieser Zusammenhalt hat mir bei meiner ersten Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel sehr geholfen.

Tag 4: Die Energie kehrt zurück

“Guten Morgen, Mülheim!” Aufstehen fühlt sich heute überraschend leicht an. Der Frühsport macht Spaß, die Kälte in der Kältekammer wirkt wie ein Frischekick. Ich fühle mich wach, klar und voller Energie. 

Die Kältekammer bei -110 Grad Celsius für drei Minuten gehört zu meinen täglichen Ritualen. Wusstest du, dass die Kälte die Durchblutung extrem ankurbelt und dadurch die Selbstreinigungsprozesse der Zelle aktiviert werden?

Beim Nachmittagspaziergang an der Mosel genieße ich die klare Luft und den Duft der Weinberge. Inzwischen fühle ich mich so ruhig, dass mir wieder Dinge wie die grandiose Farbpalette der Natur ein Lächeln ins Gesicht malen. Hunger habe ich überhaupt nicht. Fasten fühlt sich plötzlich leicht an.

Tag 5: Ruhe, Kraft und neue Routinen

Heute bin ich einfach nur dankbar. Für meinen Körper, für das Team, für diese Zeit. Zu Ende der letzten Fasten-Informationsveranstaltung für diese Woche fühle ich mich fast etwas melancholisch: „Es geht doch jetzt erst los!“ Die Colon-Hydro-Therapie im Anschluss lässt mich federleicht fühlen. Mein neues Körpergefühl ist unbeschreiblich rein.

Abgerundet wird der Tag von einer sanften Energieausgleichsbehandlung. Es ist, als hätte jemand alle Schalter auf Balance gestellt.

Tag 6: Fastenbrechen und pure Freude

Heute ist es soweit: Fastenbrechen! Die erste Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel war ein voller Erfolg. Zur Feier gibt es eingelegte Pflaumen und jeder Bissen ist ein Fest. Wir lachen, erzählen, tauschen Rezepte aus. Ich bin überrascht, wie intensiv ich Geschmack wieder wahrnehme. Und wie lustig sich das Kauen anfühlen kann. Das Team strahlt mit uns um die Wette, die Magie des Moments ist für uns alle spürbar: Wir haben es geschafft!

Tag 7: Abschied mit leichtem Gepäck

Abreisetag. Als heute morgen der Wecker klingelt wache ich mit einem anderen Körpergefühl auf: Ich fühle mich klar, ruhig, leicht. Mein Körper hat sich verändert. Mein Kopf auch. Ich packe meinen Koffer mit vielen positiven Impulsen und Erfahrungen und verabschiede mich mit einem Lächeln und dem Gedanken: “Das war nicht meine letzte Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann an der Mosel.”

Fazit

Ich hatte Angst vor dem Hunger und habe stattdessen mich selbst gefunden. Spielst du mit dem Gedanken, eine Fastenkur zu machen, empfängt dich das Kur- und Gesundheitshotel mit offenen Armen. Fasten ist mehr als Verzicht: Es ist eine Einladung zum Innehalten, Durchatmen und Aufleben. Eine Woche voller Wärme, Stille und echter Begegnung – mit anderen und mit dir selbst.

Wann nimmst du dir die Zeit dich auf dich selbst zu besinnen?

No Comments

Post A Comment