So bereitest du dich auf deine erste Fastenwoche vor

So bereitest du dich auf deine erste Fastenwoche vor

So bereitest du dich auf deine erste Fastenwoche vor

Pre-Fastenkur: Der Countdown läuft

Weil die Fastenwoche nicht am Anreisetag, sondern schon drei Tage vorher beginnt

Du möchtest mit dem Fasten beginnen und fragst dich, wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst? Achtsame Entlastungstage sind die Antwort. Sie bilden den sanften Übergang in die Fastenzeit und helfen dem Körper sich schrittweise umzustellen, während du dich gleichzeitig diätisch und mental von Überflüssigem löst. 

Deshalb solltest du dir gerade als Erstfaster nicht zu viel vornehmen. Fokussiere dich auf deinen Entlastungstag, deine Fastenwoche im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann und plane mindestens drei Tage für das Fastenbrechen und den sanften Nahrungsaufbau ein.

Entlastungstage Warum sind sie wichtig?

Die Entlastungstage sind eine behutsame Vorbereitung auf das eigentliche Fasten. Sie helfen, den Körper und den Stoffwechsel langsam auf die Nahrungspause vorzubereiten, sodass während des Fastens nur noch leicht verdauliche Nahrungsreste im Darm befinden. Da sich die Darmtätigkeit während des Fastens verlangsamt, besteht sonst das Risiko, dass die Speisereste zu gären beginnen, woraus Bauchschmerzen und Kopfschmerzen entstehen können.

Tipps für deine Entlastungstage Aufräumen im Innen & Außen

Zuallererst ist es wichtig dich frei zu machen. Erledige von alle lästigen Aufgaben und Verpflichtungen vor der Fastenkur, denn unerledigtes bleibt oft im Hinterkopf hängen und kann dadurch das innere Gleichgewicht stören

Und selbst wenn die Versuchung groß ist, dich vor der Kur noch einmal richtig satt zu essen, verzichte darauf: Für viele Erstfaster kommt das endgültige „Ja“ zum Fasten mit der Erkenntnis, dass sich gar kein echtes Hungergefühl einstellt, weil der Körper schnell signalisiert, dass er mit weniger auskommt.

Deine To-dos für den Entlastungstag

  • Iss einfach, leicht und bewusst. Gemüsegerichte, Obst, Haferschleim oder klare Gemüsesuppen sind ideal. 
  • Trink viel stilles Wasser oder ungesüßten Tee. Das bringt deinen Stoffwechsel in Schwung!
  • Verzichte ab jetzt konsequent auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten. Dein Körper wird es dir danken.
  • Beginne dein Fastentagebuch: Notiere, wie du dich fühlst und welche Gedanken dich begleiten.
  • Schließe den Tag mit einer Mediation oder Atemübung ab. Das bringt dich in Balance und fördert innere Ruhe.

Koffein langsam reduzieren, um Entzugserscheinungen zu minimieren

Wenn du zu den Kaffeetrinkern gehörst, solltest du die Menge vor der Kur unbedingt reduzieren. So beugst du den typischen Kopfschmerzen zu Beginn des Fastens vor. Und ganz wichtig: Trinke genug Wasser und ungesüßten Tee, um deinen Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten.

Post-Fastenkur: Der achtsame Neustart

Weil jetzt die wichtigste Phase beginnt

Oder wie der Schriftsteller George Bernard Shaw es formulierte: Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig abbrechen.“ 

Die Aufbautage sind genauso wichtig wie das Fasten selbst und trotzdem werden oft unterschätzt. Jetzt geht es darum, deine Verdauung behutsam zu reaktivieren, die Verdauungsorgane nicht zu überlasten und den Stoffwechsel behutsam wieder in Gang zu bringen. In der Fastenzeit hat der Körper auf Reserven zurückgegriffen und die Verdauungspausen genutzt, um sich zu regenerieren. Deshalb braucht er nun Geduld und Achtsamkeit.

Leitfaden für das finale deiner Fastenkur

“Viele Menschen schwören auch darauf, einmal pro Woche einen solchen Entlastungstag ins normale Alltagsleben einzubauen.”

Dr. med. Hellmut Lützner

  • Plane mindestens drei Tage für den Nahrungsaufbau ein, damit sich dein Körper langsam an feste Nahrung gewöhnen kann.
  • Halte unterstützende Fastenrituale wie leichte Bewegung, Bürstenmassagen, Wechselduschen und Leberwickel bei
  • Starte mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten und steigere dich dann sanft zu pflanzlichen Proteinen und gesunden Fetten
  • Stay hydrated! Trinke reichlich Mineralwasser sowie Kräutertee ohne Zucker um deine Verdauung und deinen Kreislauf zu unterstützen
  • Reduziere langfristig den Konsum von Kaffee, Alkohol, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln

Einkaufsliste für deine Aufbautage

Tag  1: Sanfter Start

Vollwertige und ballaststoffreiche Kohlenhydrate

  • Gedünstetes oder mild gewürztes Gemüse (z.B. Karotten, Zucchini, Kürbis)
  • Reifes Obst (Apfel, Birne, Banane)
  • Vollkornprodukte wie Hafer, Dinkelbrot oder Naturreis
  • Kartoffeln oder Süßkartoffeln
  • Hirse, Quinoa oder Buchweizen
  • Lein- oder Flohsamen zur Unterstützung der Verdauung

Tag 2 + 3: Aufbau mit pflanzlicher Energie

Pflanzliche Proteine

  • (Pflanzlicher) Joghurt oder Quark
  • Sojaprodukte (Tofu, Tempeh)
  • Kleine Menge Nüsse
  • Pseudogetreide (Hirse, Quinoa, Amaranth)
  • Hülsenfrüchte in Maßen (Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Erbsen)

Pflanzliche Fette

  • Omega-3 reiche Öle (Leinöl, Rapsöl, Olivenöl)
  • Oliven, Avocado
  • Nüssse/Kerne/Samen (Kürbiskerne, Mandeln, Sesam)
  • Getrocknete Früchte (Datteln, Feigen)

Beobachte, welche Lebensmittel dir gut tun. Wenn dein Verdauungssystem empfindlich reagiert, vermeide Rohkost und Hülsenfrüchte in den ersten Tagen. Gedünstete Speisen sind sanfter und leichter bekömmlich.

Langfristige Achtsamkeit für deine Ernährung im Alltag

  • Iss in Ruhe, ohne Ablenkung
  • Plane mindestens 20 Minuten pro Mahlzeit ein
  • Kaue jeden Bissen gründlich, etwa 30 mal
  • Iss nur bei echtem Hunger, nicht aus Appetit
  • Beende die Mahlzeit, sobald du dich angenehm satt fühlst. 
  • Bereite dein Essen mit derselben Aufmerksamkeit zu, mit der du auch für einen geliebten Menschen kochen würdest

Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Fastenkur!

Du hast mehr getan, als einfach auf Nahrung zu verzichten. Du hast deinem Körper und Geist eine echte Pause gegönnt. Das “Zuviel” unserer Zeit wird plötzlich spürbar, und du lernst wieder, auf deine innere Stimme zu hören.

Fasten im Kur- und Gesundheitshotel Schiffmann bedeutet: Achtsamkeit, Bewusstsein und die Rückkehr zu dir selbst. Und das bleibt.

No Comments

Post A Comment